Wer beim Heizen sparen möchte, muss die Wohnung nicht dauerhaft kühl halten. Entscheidend sind eine passende Raumtemperatur, korrekt eingestellte Thermostate und ein Heizrhythmus, der unnötige Wärmeverluste vermeidet. Als Orientierung reichen in Wohnräumen häufig etwa 20 Grad Celsius. Schlafzimmer können kühler bleiben. Räume sollten im Winter jedoch nicht stark auskühlen, weil kalte Oberflächen und hohe Luftfeuchtigkeit das Schimmelrisiko erhöhen können.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Raumtemperatur spart Heizkosten?
- Thermostat richtig einstellen statt unnötig hochdrehen
- Diese Heizfehler erhöhen den Verbrauch
- Richtig lüften, ohne unnötig Wärme zu verlieren
- Wann lohnt sich das Absenken der Temperatur?
- Was tun, wenn die Heizkosten trotzdem hoch bleiben?
- FAQ
Welche Raumtemperatur spart Heizkosten?
Die richtige Einstellung beginnt nicht am Heizkörper, sondern mit einer einfachen Frage: Wie warm muss der jeweilige Raum tatsächlich sein? Das Umweltbundesamt nennt für Wohnbereiche etwa 20 Grad Celsius als Richtwert. Für Küchen werden etwa 18 Grad und für Schlafzimmer etwa 17 Grad genannt. Die individuell angenehme Temperatur kann davon abweichen.
Auch die Verbraucherzentralen empfehlen für Wohnräume ungefähr 20 Grad. Schlafzimmer können meist mit rund 16 bis 18 Grad auskommen. Eine Absenkung um ein Grad kann den Heizenergieverbrauch nach Angaben der Verbraucherzentralen ungefähr um sechs Prozent reduzieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass möglichst niedrige Temperaturen automatisch die beste Lösung sind.
Wer wenig genutzte Räume fast vollständig auskühlen lässt, riskiert kalte Wandoberflächen. Gelangt dann warme und feuchte Luft aus einem stärker beheizten Zimmer hinein, kann die Feuchtigkeit an diesen Flächen problematisch werden. Die Verbraucherzentralen empfehlen deshalb, Wohn- und Schlafräume während der Heizperiode tagsüber in der Regel auf mindestens etwa 16 bis 18 Grad zu bringen. In schlecht gedämmten Gebäuden kann eine höhere Temperatur notwendig sein.
Wie viel kann ein Grad weniger sparen?
Gib deine jährlichen Heizkosten ein und wähle, um wie viele Grad du die Raumtemperatur senken möchtest.
Mögliche Ersparnis pro Jahr
72 €
Die Berechnung ist eine grobe Orientierung auf Basis von rund 6 Prozent weniger Heizenergie je Grad Temperaturabsenkung. Die tatsächliche Ersparnis hängt unter anderem von Gebäude, Heizsystem und Wetter ab.
Große Temperaturunterschiede zwischen benachbarten Zimmern sind ebenfalls ungünstig. Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass Unterschiede von mehr als etwa fünf Grad das Risiko von Feuchtigkeitsproblemen erhöhen können. Deshalb sollte die Tür zu einem deutlich kühleren Schlafzimmer oder Abstellraum nicht dauerhaft offenstehen, während das Wohnzimmer stark beheizt wird.
Wer nicht nur die Heizkosten, sondern den gesamten Energieverbrauch im Haushalt reduzieren möchte, kann zusätzlich prüfen, wo sich Energie in der Wohnung ohne großen Komfortverlust sparen lässt. Beim Heizen ist dabei meist eine dauerhaft vernünftige Einstellung wirkungsvoller als extremes Aufheizen und anschließendes vollständiges Abschalten.
Thermostat richtig einstellen statt unnötig hochdrehen
Ein klassisches Heizkörperthermostat reguliert nicht einfach die Heizleistung in fünf Stufen. Es versucht, eine bestimmte Raumtemperatur zu halten. Wird die gewünschte Temperatur erreicht, reduziert das Ventil automatisch die Menge des warmen Heizwassers.
Bei vielen Standardthermostaten entspricht Stufe 1 ungefähr 12 Grad Celsius, Stufe 2 rund 16 Grad, Stufe 3 etwa 20 Grad, Stufe 4 rund 24 Grad und Stufe 5 ungefähr 28 Grad. Diese Werte sind nur Orientierungswerte. Bauart, Position des Thermostats und die Bedingungen im Raum können die tatsächliche Temperatur beeinflussen.
Für ein normal genutztes Wohnzimmer ist Stufe 3 deshalb häufig ein sinnvoller Ausgangspunkt. Im Schlafzimmer kann eine Einstellung zwischen Stufe 2 und 3 ausreichend sein. Entscheidend ist die tatsächlich gemessene Raumtemperatur und nicht ausschließlich die Zahl auf dem Thermostat.
Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, einen kalten Raum zunächst auf Stufe 5 zu stellen. Dadurch wird er normalerweise nicht schneller warm. Das Ventil bleibt lediglich länger geöffnet und beendet die Wärmezufuhr erst bei einer deutlich höheren Zieltemperatur. Wer anschließend vergisst zurückzudrehen, heizt den Raum unnötig stark auf.
Stehen mehrere Heizkörper im selben Zimmer, empfiehlt die Verbraucherzentrale, sie auf eine vergleichbare Zieltemperatur einzustellen. Dadurch verteilt sich die Heizleistung besser. Ein vollständig zugedrehter Heizkörper und ein zweiter Heizkörper auf maximaler Stufe sind meist keine besonders sinnvolle Kombination.
Auch die Umgebung des Thermostats spielt eine Rolle. Ein langer Vorhang, ein Sofa oder eine Heizkörperverkleidung kann die Luftzirkulation behindern. Staut sich warme Luft direkt am Thermostat, kann es eine höhere Raumtemperatur erkennen, obwohl der restliche Raum noch kühl ist. Heizkörper sollten deshalb möglichst frei bleiben.
Die Orientierung unterscheidet sich je nach Nutzung des Raumes. Entscheidend bleibt die tatsächlich gemessene Temperatur.Welche Temperatur passt zu welchem Raum?
Raum
Orientierung
Worauf achten?
Wohnzimmer
etwa 20 °C
Nicht unnötig überheizen
Küche
etwa 18 °C
Zusätzliche Wärme beim Kochen berücksichtigen
Schlafzimmer
etwa 17 °C
Feuchtigkeit nach dem Schlafen herauslüften
Wenig genutzter Raum
nicht stark auskühlen lassen
Temperatur und Luftfeuchte gemeinsam prüfen
Diese Heizfehler erhöhen den Verbrauch
Fehler 1: Die Wohnung erst auskühlen lassen und dann stark aufheizen
Wer während eines normalen Arbeitstages sämtliche Heizkörper komplett abstellt, spart nicht automatisch am meisten. Wie sinnvoll eine Absenkung ist, hängt unter anderem von Gebäude, Dämmung und Außentemperatur ab. Kühlt die Wohnung stark aus, sinken auch die Temperaturen der Wände und anderer Oberflächen.
Eine moderate Absenkung ist deshalb häufig sinnvoller als ein täglicher Wechsel zwischen sehr kalt und sehr warm. Besonders wichtig ist das in älteren oder schlecht gedämmten Gebäuden.
Fehler 2: Einen Raum mit der Wärme aus dem Nachbarzimmer beheizen
Die Schlafzimmertür offen zu lassen und darauf zu hoffen, dass die Heizung im Wohnzimmer beide Räume versorgt, kann problematisch sein. Mit der warmen Luft gelangt gleichzeitig Feuchtigkeit in den kühleren Raum. An kalten Außenwänden oder Wärmebrücken steigt dort die relative Luftfeuchtigkeit.
Unterschiedlich beheizte Zimmer sollten deshalb möglichst voneinander getrennt bleiben. Jeder regelmäßig genutzte Wohnraum sollte so temperiert werden, dass die Oberflächen nicht unnötig stark auskühlen.
Was tun bei typischen Heizproblemen?
Ein schneller Entscheidungsweg für häufige Situationen in der Wohnung.
Wenn der Raum zu warm wird
→ Thermostat schrittweise niedriger einstellen und die tatsächliche Raumtemperatur prüfen.
Wenn der Heizkörper gluckert
→ Prüfen lassen, ob sich Luft im Heizkörper befindet.
Wenn Fenster häufig beschlagen
→ Luftfeuchtigkeit kontrollieren und kurz sowie intensiv lüften.
Wenn ein Zimmer kaum genutzt wird
→ Temperatur reduzieren, den Raum aber nicht vollständig auskühlen lassen.
Wenn Möbel vor dem Heizkörper stehen
→ Abstand schaffen, damit sich die warme Luft besser im Raum verteilen kann.
Fehler 3: Heizkörper mit Möbeln oder Vorhängen verdecken
Ein Heizkörper benötigt freie Luftzirkulation. Große Möbel direkt davor bremsen die Wärmeverteilung. Vorhänge können außerdem den Thermostatkopf vom restlichen Raum abschirmen. Das Heizsystem arbeitet dann zwar, die Wärme kommt aber schlechter dort an, wo sie gebraucht wird.
Gerade vor der Heizperiode lohnt sich deshalb ein kurzer Kontrollgang durch die Wohnung. Heizkörper sollten nicht als Ablagefläche dienen und möglichst nicht vollständig von Möbelstücken verdeckt werden.
Fehler 4: Die Heizung beim Lüften weiterlaufen lassen
Trifft sehr kalte Außenluft direkt auf das Thermostat, öffnet das Ventil stärker. Während eines weit geöffneten Fensters wird dann Wärme erzeugt, die unmittelbar nach draußen entweicht. Bei einem manuellen Thermostat kann die Einstellung deshalb während des kurzen Lüftens heruntergedreht und danach wieder auf die normale Position gestellt werden.
Fehler 5: Nur die Temperatur beachten
Eine warme Wohnung kann trotzdem ein Feuchtigkeitsproblem haben. Für ein angenehmes Wohnklima nennen die Verbraucherzentralen je nach Nutzung ungefähr 18 bis 22 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent.
Ein einfaches Thermo-Hygrometer zeigt deshalb oft mehr als die Thermostatzahl allein. Besonders im Winter sollte länger anhaltende hohe Luftfeuchtigkeit ernst genommen werden. Wie kritisch ein Messwert ist, hängt auch von Dämmung, Außentemperatur und kalten Wandoberflächen ab.
Wer seine laufenden Ausgaben insgesamt überprüfen möchte, sollte Heizkosten außerdem nicht isoliert betrachten. Ein Blick auf Möglichkeiten, Fixkosten ohne deutlichen Verlust an Lebensqualität zu senken, kann zeigen, welche monatlichen Belastungen tatsächlich veränderbar sind.
Richtig lüften, ohne unnötig Wärme zu verlieren
Heizen und Lüften gehören zusammen. Beim Atmen, Kochen, Duschen und Trocknen von Wäsche gelangt Feuchtigkeit in die Raumluft. Wird sie nicht abgeführt, steigt das Risiko, dass sich an besonders kalten Oberflächen problematisch hohe Feuchtigkeit bildet.
Während der Heizperiode ist kurzes Stoß- oder Querlüften in der Regel effizienter als ein über lange Zeit gekipptes Fenster. Die Verbraucherzentralen nennen bei niedrigen Außentemperaturen oder Wind ungefähr drei bis fünf Minuten als mögliche Dauer für einen schnellen Luftaustausch. Im Frühjahr und Herbst kann es etwa zehn bis 20 Minuten dauern. Die tatsächlich notwendige Lüftungszeit hängt jedoch von Gebäude, Wetter, Raumgröße und Nutzung ab.
Nach dem Duschen, Baden, Kochen und Schlafen sollte Feuchtigkeit möglichst zeitnah nach draußen gelüftet werden. Beschlagene Fensterscheiben sind ein deutliches Zeichen dafür, dass die Feuchtigkeit im Raum kontrolliert werden sollte.
Wer mehrere Fenster gegenüberliegend öffnen kann, erreicht mit Querlüften besonders schnell einen Luftaustausch. Danach werden die Fenster wieder geschlossen und die normale Raumtemperatur hergestellt. Dauerhaft weit geöffnete oder stundenlang gekippte Fenster können dagegen Bauteile auskühlen lassen und unnötig Heizenergie verlieren.
Auch hier ist eine starre Minutenregel weniger hilfreich als die Kontrolle des tatsächlichen Raumklimas. Ein Hygrometer kann zeigen, wie sich die Luftfeuchtigkeit vor und nach dem Lüften verändert. In einem gut gedämmten Gebäude können zeitweise höhere Werte weniger problematisch sein als an kalten Außenwänden eines unsanierten Altbaus.
Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich häufig erst durch das Zusammenspiel mehrerer Gewohnheiten. Wer beispielsweise auch Strom und Warmwasser überprüft, kann Wasser und Energie im Alltag gezielter sparen, statt nur an einzelnen Heizkörpern zu drehen.
Wann lohnt sich das Absenken der Temperatur?
Eine Absenkung ist besonders dann sinnvoll, wenn ein Raum für mehrere Stunden nicht genutzt wird. Nach Angaben des Umweltbundesamtes kann die Raumtemperatur beispielsweise nachts oder während einer mehrstündigen Abwesenheit reduziert werden. Wie stark, hängt jedoch vom Gebäude ab.
In einer schlecht gedämmten Wohnung fällt die Temperatur schneller. Dort kann eine deutliche Absenkung zwar zunächst Energie sparen, gleichzeitig kühlen aber Wände und Möbel stärker aus. In einem sehr gut gedämmten Gebäude verändert sich die Temperatur langsamer. Eine komplizierte tägliche Regelung bringt dort unter Umständen weniger zusätzlichen Nutzen.
Für einen normalen Tagesablauf ist deshalb eine stabile Grundstrategie sinnvoll: Wohnräume auf die benötigte Temperatur bringen, vor längeren ungenutzten Phasen etwas reduzieren und rechtzeitig wieder auf die gewünschte Temperatur einstellen.
Programmierbare Thermostate können diesen Rhythmus automatisch übernehmen. Sie sind besonders praktisch, wenn morgens, während der Arbeitszeit und abends regelmäßig unterschiedliche Temperaturen gewünscht sind. Ob dadurch tatsächlich viel Energie eingespart wird, hängt vom bisherigen Verhalten ab. Wer seine manuellen Thermostate bereits konsequent und passend einstellt, gewinnt durch ein elektronisches Modell möglicherweise vor allem Komfort.
Bei kurzer Abwesenheit muss ein Heizkörper nicht immer vollständig ausgeschaltet werden. In wenig genutzten Räumen sollte außerdem darauf geachtet werden, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit weiterhin zusammenpassen. Die niedrigste Thermostateinstellung ist nicht automatisch die sparsamste Einstellung, wenn dadurch Feuchtigkeitsprobleme entstehen.
Was tun, wenn die Heizkosten trotzdem hoch bleiben?
Selbst korrekt eingestellte Thermostate können bauliche oder technische Probleme nicht ausgleichen. Wird ein Heizkörper nur teilweise warm, gluckert er deutlich oder reagiert kaum auf Veränderungen am Thermostat, sollte geprüft werden, ob Luft im Heizkörper oder ein technisches Problem vorliegt.
Auch eine ungünstige Heizungsregelung im Gebäude, schlecht gedämmte Leitungen, falsche Vorlauftemperaturen oder ein fehlender hydraulischer Abgleich können den Energieverbrauch beeinflussen. In einer Mietwohnung können Bewohner solche Punkte meist nicht selbst verändern. Auffälligkeiten sollten deshalb dokumentiert und an Vermieter oder Hausverwaltung weitergegeben werden.
Ein weiteres Warnsignal ist eine Wohnung, in der einzelne Zimmer trotz dauerhaft weit geöffnetem Thermostat nicht ausreichend warm werden. Dann sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass noch höheres Drehen das Problem löst. Ein klemmendes Ventil, Luft im Heizkörper oder eine unzureichende Wärmeversorgung können mögliche Ursachen sein.
Wer herausfinden möchte, ob die eigene Strategie funktioniert, kann für einige Tage Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit morgens, nachmittags und abends beobachten. Gleichzeitig sollte notiert werden, wann gelüftet und wann die Temperatur abgesenkt wurde. So lässt sich schnell erkennen, ob Räume unnötig überheizt werden oder regelmäßig stark auskühlen.
Am einfachsten beginnt sparsames Heizen deshalb mit wenigen Änderungen. Stellen Sie den Wohnraum zunächst auf ungefähr 20 Grad ein, halten Sie weniger genutzte Räume moderat kühler, lassen Sie Heizkörper frei und lüften Sie kurz und intensiv. Danach können Sie die Einstellungen anhand des tatsächlichen Raumklimas schrittweise anpassen. So bleibt die Wohnung behaglich, ohne unnötig viel Wärme zu verbrauchen.
Energie sparen bei Heizung, Strom und Warmwasser
Der Beitrag zeigt praktische Möglichkeiten, wie sich der Energieverbrauch im Alltag beim Heizen, bei Strom und Warmwasser reduzieren lässt.
Richtiges Heizen und ein bewusster Umgang mit Energie können den Verbrauch im Haushalt spürbar beeinflussen. Quelle und Kanal: Verbraucherzentrale.
FAQ
Welche Thermostatstufe entspricht ungefähr 20 Grad?
Bei vielen klassischen Heizkörperthermostaten entspricht Stufe 3 ungefähr 20 Grad Celsius. Die tatsächliche Temperatur kann je nach Thermostat und Raumsituation abweichen.
Wird ein Zimmer auf Stufe 5 schneller warm?
Nein. Eine höhere Stufe bedeutet hauptsächlich eine höhere Zieltemperatur. Der Raum wird dadurch normalerweise nicht schneller aufgeheizt.
Sollte man die Heizung beim Verlassen der Wohnung ganz ausschalten?
Bei einer mehrstündigen Abwesenheit kann eine moderate Absenkung sinnvoll sein. Ein vollständiges tägliches Auskühlen der Wohnung ist besonders in schlecht gedämmten Gebäuden nicht immer empfehlenswert.
Wie kalt dürfen wenig genutzte Räume werden?
Während der Heizperiode empfehlen die Verbraucherzentralen für Wohn- und Schlafräume in der Regel mindestens etwa 16 bis 18 Grad. Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann eine höhere Temperatur erforderlich sein.
Welche Luftfeuchtigkeit ist in der Wohnung sinnvoll?
Als Orientierung nennen die Verbraucherzentralen bei normalen Wohnbedingungen ungefähr 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit. Entscheidend sind zusätzlich Raumtemperatur, Dämmung und Temperatur der Wandoberflächen.
Wann sollte ein Heizkörper überprüft werden?
Wenn er gluckert, ungleichmäßig warm wird oder kaum auf das Thermostat reagiert, kann eine technische Prüfung sinnvoll sein. In einer Mietwohnung sollten größere Probleme an Vermieter oder Hausverwaltung gemeldet werden.
Quelle: Verbraucherzentrale, Umweltbundesamt.