Ein schweres Feuer in Berlin-Schöneberg hat in der Nacht auf Mittwoch den Dachstuhl eines mehrstöckigen Wohngebäudes zerstört. Das Haus in der Motzstraße ist derzeit unbewohnbar, da Teile des Dachstuhls eingestürzt sind.
Inhaltsverzeichnis:
- Dachstuhl in Berlin-Schöneberg eingestürzt
- Feuerwehr mit 110 Einsatzkräften vor Ort
- Gebäude durch Bauaufsicht gesperrt
- Verkehr in der Motzstraße eingeschränkt
Dachstuhl in Berlin-Schöneberg eingestürzt
Das Feuer brach gegen 03.30 Uhr im unausgebauten Dachstuhl aus. Die Flammen breiteten sich rasch über die gesamte Dachkonstruktion aus. Aufgrund der Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte zunächst nur von benachbarten Häusern aus löschen. Der Brandherd befand sich über dem Vorderhaus, betroffen waren auch der Seitenflügel und angrenzende Gebäude.
- Uhrzeit des Brandausbruchs: 03.30 Uhr
- Ort: Motzstraße, Berlin-Schöneberg
- Stockwerke: 6
- Evakuierte Personen: 70
Feuerwehr mit 110 Einsatzkräften vor Ort
Die Berliner Feuerwehr war mit 110 Kräften mehrere Stunden im Einsatz. 70 Menschen wurden aus dem betroffenen und den angrenzenden Gebäuden evakuiert. Mindestens 15 Bewohner mussten ihre Wohnungen unmittelbar verlassen. Verletzte gab es nicht. Die Betroffenen wurden vorübergehend in einem Bus der Berliner Verkehrsbetriebe untergebracht.
Auch nach dem Löschen wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, da Glutnester weiterhin eine Gefahr darstellten. Die Einsatzkräfte versuchten parallel, Wasserschäden im restlichen Gebäude einzudämmen.
Gebäude durch Bauaufsicht gesperrt
Die Bauaufsicht hat das Gebäude für unbewohnbar erklärt. Damit können die Bewohner vorerst nicht zurückkehren. Wie hoch der Schaden ist, bleibt offen. Ebenso ist unklar, wann und ob die Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Die Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt. Ermittlungen dazu laufen.
Verkehr in der Motzstraße eingeschränkt
Die Polizei sperrte die Straße zwischen Nollendorfplatz und Kalckreuthstraße. Der Einsatz wird nach Angaben der Feuerwehr noch mehrere Stunden dauern.
Das Wohngebäude bleibt damit auf unbestimmte Zeit unbewohnbar, und die Aufräumarbeiten sind weiterhin in vollem Gange.
Quelle: rbb24